Gut vorbedacht – schon halb gemacht.

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So oder so ähnlich spricht der Volksmund… Und ja: eine gute Planung (Stundenplanung, Jahresplanung etc.) erleichtert definitiv die Arbeit – besonders in Stresssituationen.

Als Lehrer ist m. E. ein guter, funktioneller Schulplaner super hilfreich, um sich den oft stressigen (was jetzt nicht nur negativ aufzufassen ist) Schulalltag zu erleichtern. Er hilft einem den Alltag zu strukturieren und mit Struktur kommt  – in der Regel – Sicherheit. Für mich ist mein Schulplaner mein ständiger Begleiter und, da ich kein Tablet besitze, nutze ich den Schulplaner noch im guten, alten Papierformat.

Jedes Jahr schaue ich mir die verschiedenen Kalender/Planer genau an, um mir den für mich möglichst besten herauszusuchen: er soll schön aussehen, aber auch praktisch sein und seinen Zweck erfüllen. Einen, der all meine Vorstellungen und Wünsche erfüllt, habe ich noch nicht gefunden.

Daher finde ich es interessant, dass ich dieses Jahr einen Schulplaner von Betzold rezensieren darf. Ich werde dabei auf optische und inhaltliche Aspekte eingehen und vielleicht fällt dem einen oder anderen dann die Entscheidung beim Kauf eines Schulplaners leichter.

Daten/Fakten

  • Betzold Design Schulplaner 2019/2020
  • Hardcover Din A4 Plus
  • 238 Seiten
  • 14,95 €

Folgende Aspekte gefallen mir gut bzw. sind nützlich/hilfreich.

  1. Modernes Bullet-Journal – Handlettering Design
  2. Tolle Farbwahl für das Cover (Petrol)
  3. Viele farbige Elemente z.B. passend zum Monat/ zur Jahreszeit
  4. 3 schöne Lesebändchen, um die wichtigsten Seiten zu markieren.
  5. Jede Woche ist auf 1 Doppelseite aufgeteilt mit Platz für Notizen und einer To-Do-Liste.
  6. Pro Tag ist Platz für bis zu 10 Stunden.
  7. Inhaltsverzeichnis hilft dabei, schnell den passenden Inhalt zu finden (wenn man z.B. schnell die Ferientermine nachschlagen möchte 🙂 )
  8. Halbjahresübersicht ist jeweils auf 1 Doppelseite aufgeteilt.
  9. Pro Klasse (insgesamt Platz für bis zu 12 Klassen; Grundschullehrer benötigen allerdings keine 12 Klassen ) gibt es 1 Schülerliste, 1 Stundenplan, 1 Sitzplan und eine Notenliste
  10. 10 Seiten für Notizen
  11. Es gibt Hinweise zur Nutzung des Kalenders
  12. Angaben zur Anlegung einer Schülerliste in MS-Word

Folgende Aspekte entsprechen meiner Vorstellung eines „perfekten“ Lehrerkalenders nicht ganz

  1. Unnötige Kopiervorlagen und Spaßseiten: z.B. Sticker (s. Foto weiter unten), Nummern für den Adventskalender (Ich persönlich brauche solche Seiten nicht. Zum einen habe ich keine Lust und zum anderen nicht die Zeit, etwa dutzende Sticker zu kopieren und anschließend auszuschneiden.) Diese Seiten könnten besser für mehr Platz für Notizen zu Elterngesprächen, Klassenarbeitenübersicht, Übersicht zu Fehlzeiten etc. genutzt werden oder man könnte ganz drauf verzichten, um die Kalender leichter zu machen.
  2. Für meine Unterrichtsplanung ist der Platz bei den einzelnen Unterrichtsstunden zu knapp bzw. zu klein. Ich nutze meinen Kalender immer für die komplette Unterrichtsplanung und da benötige ich mehr Platz.
  3. Mir persönlich fehlen bei den einzelnen Unterrichtsstunden Trennlinien. Diese helfen mir immer sehr den Überblick zu behalten.
  4. Die Namenslisten sind nicht perforiert. Der Verlag schlägt vor, diese Namenslisten immer umzuknicken, um das doppelte Schreiben von Namen bei den Notenlisten zu vermeiden. Das finde ich unpraktisch, da der Kalender so an Dicke gewinnt und zudem sieht dies schnell unordentlich aus. Abtrennen gefällt mir besser.
  5. Dass der Schulplaner von einem bestimmten Verlag ist, fällt bei diesem Lehrerkalender sicherlich jedem sofort ins Auge: alleine auf dem Buchdeckel ist Betzold dreimal dick gedruckt zu sehen (auf der Rückseite sind zusätzlich noch die Kontaktdaten für den Verlag in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu finden). Dies finde ich persönlich sehr unschön und es zerstört die ansonsten schöne Optik (warum kann man die Kontaktdaten nicht in die Innenseite des Buchdeckels schreiben?!). Zu diesen 3 großen Logos auf der Außenseite des Lehrerkalenders kann man auf jeder einzelnen Planerseite ebenfalls das Firmenlogo finden. Finde ich ebenfalls etwas übertrieben. (s. Fotos)
  6. Leider fehlt mir für den perfekten Kalender folgendes: eine Übersicht für Klassenarbeiten und eine Ecke im inneren Buchdeckel , in die man lose Zettel stecken kann.
  7. Dieser Punkt ist bestimmt für viele kleinkariert. Ich finde ihn aber – gerade in Anbetracht der Preise für Lehrerkalender und weil wir Lehrer solche Kalender privat bezahlen – nennenswert: mein Kalender war in einem relativen großen Karton verpackt. Zwar waren auch Luftpolsterkissen reingelegt worden, dennoch ist bei dem Kalender eine Ecke etwas eingedrückt, weil er im Karton hin und her rutschte. So etwas ärgert mich persönlich immer sehr.
Kopiervorlage – Sticker
Rückseite – Kontaktdaten des Verlags

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser genauen Betrachtung bin ich gespannt wie sich der Schulplaner im Alltag bewähren wird.

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