Mit Konsequenz (hoffentlich) zum Erfolg…

Wer meinem Instagram Account folgt, hat schon mitbekommen, dass seit dieser Woche die 1-2-3-Methode nach Phelan/Schonour in meiner Klasse umgesetzt wird. Ich hoffe, dass die Kinder nun bald begreifen, dass sie nicht einfach alles nach ihrer Nase machen können. Lange hatte die Sonderpädagogin zunächst die Trainingsraum-Methode mit der Klasse umgesetzt. Ergebnis: Also reflektieren kann jedes Kind aus deiner Klasse super. Jedes Kind weiß, wie es in welchen Situationen reagieren soll, damit kein Streit etc. entsteht. Aber das umzusetzen…. Hmm….

Also nach 2 anstrengenden ersten Jahren wird jetzt die 1-2-3-Methode etabliert. Ich wurde gebeten, diese zu erklären (kann also ein längerer Post werden… Sorry… )

Zusammenfassung von der 1-2-3-Methode nach Phelan und Schonour 2005

Alle Informationen stammen aus diesem Buch: Phelan, Thomas W., und Sarah J. Schonour. 2005. Die 1-2-3-Methode für Lehrer: Konsequent zum Lernen motivieren und Störungen vermeiden. 1., Aufl. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr.

Aufbau des Konzepts:

  • 3 schrittig:
    1. Störendem Verhalten wird begegnet: Ansprüche stellen
    2. Positives Verhalten wird bestärkt: Ansprüche stellen & Anteilnahme zeigen
    3. Lehrer-Schüler-Beziehung wird gefestig: Anteilnahme zeigen
  • Generell: Kinder versuchen durch ihr Verhalten immer das Machtgefälle zu den Erwachsenen oder anderen Kindern auszugleichen.
  • Verhalten von SuS kann in 2 Kategorien eingeteilt:
    • Stopp-Verhalten: Verhalten, das die SuS einstellen sollten ® Auszählen, sollte gradlinig ablaufen
    • Start-Verhalten: SuS machen etwas nicht, was sie machen sollen (z.B. mit der Arbeit anfangen; haben Schwierigkeiten mit dem Start) ® benötigt Motivation/Lob
  • Bei Stopp-Verhalten werden die Kinder ausgezählt (1, 2, 3)
    • Kommt es zu einem Regelverstoß, dann wird der Name auf die erste Stufe gezogen – ohne erklärenden Kommentar (ohne Diskussion); einfach „Hier ist die 1“, „Dies ist die 2″…
    • Diskussionen werden vermieden, es kann lediglich zur Verdeutlichung auf die entsprechende Regel verwiesen werden. Der Name des betreffenden Kindes wandert von Stufe zu Stufe. Dies kann über eine ganze Stunde passieren oder auch innerhalb weniger Minuten. Es kommt dabei auf das Verhalten das Kindes an. Erreicht das Kind die Stufe 3, wird es in einen anderen Raum gesetzt, wo es eine Auszeit hat (i.d.R. bei Grundschülern so viele Minuten wie sie alt sind).
    • Bei groben Vergehen, wie z.B. Schlägereien auf dem Schulhof oder Ausdrücken, die nicht in den Schulalltag gehören, kann das Kind sofort auf Stufe 3 springen è Auszeit
  • Auszeitzone: Auszeit-Ort; klar von der Gruppe getrennt; so wenig Ablenkung wie möglich
  • Wichtig: 2 Regeln für die Erwachsenen: NICHT diskutieren (das Kind weiß, was es gemacht hat und es ist ihm auch möglich, sein Verhalten während des Auszählens zu ändern) und so neutral wie möglich die Auszählungen aussprechen (nicht die eigenen Gefühle zeigen!)
  • Kinder nutzen 6 verschiedene Austest-Techniken: Quengeln, Wut, Drohungen, Mitleidstour, Schmeicheln, Körpereinsatz
    • Wenn eine Kind seine Taktik ändert, ist das ein Zeichen dafür, dass die vorherige Taktik beim Erwachsenen nicht funktioniert. –> gut!
  • Bei der Durchführung dieses Konzepts ist die Mitarbeit der Eltern wichtig. Diese müssen informiert werden. ® Eltern werden mit einem Elternbrief und/oder auf einem Elternabend informiert.
  • Wenn das Gefühl besteht, dass die Klasse zurzeit sehr außer Kontrolle ist, sollte zunächst bei der Einführung der 1-2-3 Methode nur mit dem Auszählen (1. Schritt) begonnen werden.
  • 7-10 Tage später können Methoden zum Bestärken des positiven Verhaltens hinzugefügt werden.

Das Konzept bei sehr auffälligen Kindern  „Mehr-oder-Weniger-System“ (s. S. 112 ff.)

  • Nur in Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Eine Liste von mehr oder weniger schwerwiegenden Fehlverhalten wird aufgestellt. Entsprechende Konsequenzen werden dazu festgehalten. –> Lehrer geraten so nicht in die Situation, in der sie ad hoc entscheiden müssen, welche Konsequenz nun gelten sollte.
  • M-o-W-S für „Ersttäter“: Konsequenzen ohne Auszeit (schwerwiegender)
  • M-o-W-S für „Wiederholungstäter“:
    • 2 schrittig:
      • Verbesserung der Beziehung durch regelmäßiges Lob und Verzeihen & aktives Zuhören
      • Einsatz des M-o-W-S
    • ein klar umrissenes System von Fehlverhalten & Konsequenzen wird schriftlich festgehalten und mit allen Beteiligten besprochen.
    • Konsequenzen hängen davon ab, wie schwerwiegend das Verhalten ist
    • Mögliche Konsequenzen: Auflagen/Dienste, Strafarbeiten…
    • Verfahren vermindert Diskussionen/Kopfzerbrechen/ad-hoc-Reaktionen…
    • ACHTUNG: Strafen nicht zu hart machen. Dies könnte kontraproduktiv sein.
    • weitere Faktoren, die helfen könnten, Probleme zu vermeiden:
      • Beständigkeit in den täglichen Disziplinentscheidungen
      • Abstimmung in Disziplinfragen mit Eltern, Schule,…
      • strenge, aber vernünftige Überwachung des Schülers

Was tun bei Lügen?

  • Wenn ich als Lehrer genau weiß, was passiert ist, konfrontiere ich den Schüler mit dem Vergehen & verhänge eine Konsequenz. –> keine Chance zum Lügen geben: das bedeutet, dass der Schüler sein Handeln nicht noch einmal erklären soll. Dies könnte weiteres Lügen hervorrufen/begünstigen.
    • Sollte der Schüler dann eine Austesttaktik (z.B. Wut) verwenden –> Auszählen & das Gespräch damit beenden: Ich bin mir sicher, dass du es das nächste Mal besser machst.

Start-Verhalten auslösen

  • Start-Verhalten benötig mehr Motivation als Stopp-Verhalten, da in der Regel Tätigkeiten verübt werden sollen, die länger dauern.
  • Zum Auslösen von Start-Verhalten darf man flexibler sein: Strategien mischen oder wechseln…
  • 8 Strategien zur Bestärkung positiven Verhaltens
  1. Lob: Lob & positive Kontakte sollten in einem Verhältnis von 2 oder 3 zu eins zu den negativen Rückmeldungen stehen; Lob sollte ehrlich und zu einem gewissen Grad auf den Einzelnen zugeschnitten sein. 2 Tricks, um das Selbstwertgefühl eines Schülers mit Lob zu steigern: Lob vor anderen Leuten, unerwartetes Lob
  2. einfache Aufforderungen: Wichtig: auf die eigene Stimme achten, sich kurz fassen, nicht zu spontan sein, gut formulieren: Kurze, präzise Aufforderungen mit sachlicher Stimme: z.B. Max, letzter Tisch oder Ich möchte, dass du die Nr. 3 bis zur Pause beendet hast.
  3. Eieruhren: Schüler wollen gerne die Technik „bezwingen“ –> Mensch gegen Maschine. Einsatz: Auszeit stoppen; Aufforderungen damit unterstreichen: Ich wette, dass ihr es nicht in 10 Minuten schafft, eure Aufgaben zu bearbeiten.
  4. Lohnkürzungen: besonders gut bei Grundschülern; Sammeln von „Geld“ etc., manchmal gekoppelt an Prämien; kann die Lehrerin aber auch wieder abziehen
  5. Natürliche Folgen: „Größe, böse Welt“ erklärt dem Schüler, was geht und was nicht. Beispiel: SuS verpassen einen Ausflug oder eine andere schöne Aktivität, weil sie die Auszeit ableisten müssen.
  6. Tabellen: wie ein Lerntagebuch: enthält konkrete Aufforderungen, wenn das Kind sie erfüllt –> Stempel/Sticker etc; Ziel sollte sein, die innere Motivationsquelle zu stärken; evtl. künstliche Bestärker hinzuziehen: Belohnung, wenn das Kind etwas erreicht hat. (s. S. 134); wichtig: Tabelle darf nicht zu lange/auf Dauer genutzt werden (positiver Effekt kann sich abnutzen, wenn der Lehrer nicht täglich die Zeit hat, sie auf den neuesten Stand zu bringen); Kriterien einbauen zur Abschaffung der Tabellen
  7. Kurzfristiges Start-Verhalten auszählen: Ausnahme! Auszählen darf hier nur genutzt werden, wenn das, was der Schüler erledigen sollen, eine max. 2-minütige Aktivität ist (z.B. Jacke aufhängen oder kurz zur Lehrperson kommen); man muss hier das Auszählen aber sehr genau überlegen. Man könnte bei bestimmten Situationen überlegen, ob ein Timer in Kombination mit einer Lohnkürzung effektiver wäre.
  8. Dialoge: in einer Doppelbesetzung: „Gespräch“ mit der Kollegen führen: „Oh Frau…, ich glaube, die Schüler wollen heute nicht raus in die Pause gehen, denn es ist Zeit, die Lernzeitmappe in die Tasche zu packen, und sie quatschen immer noch.“ Teamkollege antwortet dann. Lehrer erledigen währenddessen ihre Aufgaben ganz normal weiter.

Das ist die grobe Zusammenfassung der Methode…

Für meine Klasse habe ich mir nun folgendes überlegt, was die gelben/roten Karten meiner Schule aufgreift und auf unsere Klassenregeln abgestimmt ist. Ich proklamiere hier keine Vollständigkeit und auch nicht, dass dies das Non-Plus-Ultra ist. Jeder muss seinen Weg finden. Dies ist jetzt das, was ich ausprobiere, auch weil ich von vielen Schulen gelesen habe, die sehr erfolgreich mit dieser Methode arbeiten.

Auszählen –> Auszeit bei folgendem Verhalten

  • Streit
  • Ärgern, maulen, quengeln etc.
  • Schwatzen
  • Schreien
  • Respektlosigkeit
  • Aufstehen & Herumlaufen
  • Zu spät kommen
  • Auszählen: 1 – 2 – 3 Name des Kindes wird an der Tafel auf die einzelnen Stufen (Schritte werden nacheinander ausgezählt) geschoben.
  • Bei 3 bekommt das Kind eine Auszeit von 10 Minuten: extra Tisch im Gruppenraum (direkt an der Klasse. Ich habe das Kind also im Blick!); Kind soll hier zur Ruhe kommen und über sein Verhalten nachdenken; Kind bekommt einen Timer
  • Sollte das Kind zu früh aus seiner Auszeit kommen, wird die Auszeit verdoppelt.
  • Wenn das Kind aus seiner Auszeit heraus weiter stört –> so erhält es eine gelbe Karte (Name des Kindes wird an der Tafel neben dem „Gelbe-Karte“-Schild geschrieben.)
  • Kommt das Kind ruhig aus seiner Auszeit zurück, wird der Name an der Tafel zurückgeschoben.

Gelbe Karte

  • Obszöne Ausdrücke
  • Beleidigen
  • Schubsen
  • Nicht in die Auszeit gehen (vorher aber 2 Minuten „Entscheidungszeit“ geben)
  • Zum 2. Mal in einer Unterrichtsstunde ausgezählt werden
  • Lügen (Erwachsene bekommt genau mit, dass das Kind lügt; s. o.)
  • Name des Kindes wird neben dem „Gelbe-Karte“ Schild geschrieben. Gilt für eine Woche
  • Auszählen ist trotzdem noch möglich (daher bleibt der Magnet im Auszählsystem und wird nicht unter die gelbe Karte geschoben)
  • Konsequenz: Pausenverbot

Meine Auszeitecke (im Gruppenraum direkt an der Klasse, Glastür, ich kann das Kind sehen):

Rote Karte

  • Schlagen
  • Boxen
  • Treten
  • 2x gelb
  • Bedrohen
  • Schulgelände verlassen
  • Massive Unterrichtsstörungen (im Ermessen der jeweiligen Lehrperson)
  • Am „Schiebesystem“ der Tafel etwas ändern
  • Name des Kindes wird neben dem „Rote-Karte“ Schild geschrieben
  • Konsequenz: 2 Stunden arbeitet das Kind nun in einer anderen Klasse (Regelung der Schule)
  • Sollte das Kind nicht in die andere Klasse wechseln, wird die Schulleitung hinzugezogen.

Meine Tafel sieht so aus:

Als Belohnungssystem wird nach 10 Tagen dies in meiner Klasse eingeführt:

Muggelglas

  • Beginn: ca. 10 Tage nach der ersten Phase der 1-2-3-Methode
  • die ganze Klasse sammelt Muggelsteine für positives Verhalten: z.B.
    • Leisezeichen
    • Gesprächsregeln einhalten
    • Produktive Arbeitsphasen
    • Hilfsbereit
    • Tolles Zuhören (leise sitzen, etc.)
  • Lehrperson kann zwischendurch in der Unterrichtsstunde positives Verhalten durch einen Muggelstein bestärken.
  • Am Ende einer Unterrichtsstunde können zusätzlich max. drei Steine verteilt werden.
  • Stärkt die Klassengemeinschaft, da die ganze Klasse auf gemeinsame Ziele hinarbeitet (z. B. einen Tag freie Sitzplatzwahl, bzw. s. Markierungen auf dem Muggelglas)
  • Es können jedoch keine erarbeiteten Steine herausgenommen werden.
  • Muggelglas hat 3 Markierungen für 3 verschiedene Belohnungen: Freie Sitzplatzwahl für einen Tag, Kino-Vormittag mit dem Smartboard, …

So wird das nun erst einmal in der Klasse umgesetzt werden. Mal gucken, wie es laufen wird… Momentan ganz gut. Die ersten drei Tage waren wesentlich ruhiger, auch wenn viele zunächst eine Auszeit bekamen: Oh Frau L. ist aber wirklich streng. Die macht das ja in echt… 🙂

Tja, so ist es nun… Drückt mir die Daumen, dass es was bringt.


Ergänzung 14.11.2017 Ich bekomme häufig die Anmerkung: Aber das geht alles nur, wenn man einen zweiten Raum hat und eine weitere Person, die die Kinder die ganze Zeit beaufsichtigt. 

Ja, stimmt – für die Aufsichtspflicht muss gesorgt sein. Ein Kind muss sich beaufsichtigt fühlen (es aber nicht 24/7 sein), das Gefühl haben, dass ich als Lehrerin jederzeit bei ihm sein könnte. Aber das geht auch im Klassenraum und auch nur mit einer Person. Dann müsste man sich nur eine „Ecke“ einrichten, in der das Kind möglichst ablenkungsfrei (also zur Wand gucken, etc…) sitzen kann. Ich hatte zwar einen zweiten Raum mit Glastür (konnte das Kind also die ganze Zeit sehen), aber eine zweite Person hatte ich eigentlich nie. Ich hatte mit den Kolleginnen, die in der Nähe waren, abgesprochen, dass ich evtl. ein Kind mal zu ihnen bringen würde. Für diese 2 Minuten hatten die Klassensprecher die Verantwortung. Auch dies wurde vorher mit den Kindern ausführlich besprochen und ich war in Hörweite… (Man kennt seine Klasse so gut, um einschätzen zu können, wie lange und wie weit man sich von ihnen entfernen kann, ohne dass Chaos ausbricht. Auch die Verantwortung kann nach und nach erhöht werden, je nach Entwicklungsstand der Kinder.) Es geht also auch mit einem Raum ohne zweite Person. Man muss es nur planen, absprechen und evtl. an der einen oder anderen Stelle anpassen.

Außerdem hatte ich im Vorfeld alles mit der Sonderpädagogin, der Schulleitung, den Kindern und den Eltern besprochen.


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7 Antworten auf „Mit Konsequenz (hoffentlich) zum Erfolg…“

  1. Ich hoffe es hilft dir! Es kann mit „schwierigen“ Klassen unheimlich an die Nerven gehen. Ich habe nun auch 2 Jahre Arbeit hinter mir und langsam habe ich das Gefühl es geht besser. Am Anfang war ich fix und fertig obwohl ich schon seit 10 Jahren unterrichte.
    Viel Erfolg und immer mal wieder mit Humor versuchen zu reagieren.. hilft wirklich manchmal.

  2. Ich bin gerade durch Zufall auf den Eintrag gestossen und nehme es mir für die Ferien mal vor..denn ich habe eine 1 zwischendurch übernommen und es ist ein Kampf.:-(
    Momentan geht echt die Freude an der Arbeit total verloren..
    Hast du vlt ein Foto der Tafel? Ohne Namen natürlich, denn so ganz vorstellen kann ich es mir nicht.
    Vlg Anne

  3. Ich würde diese Methode auch gern ausprobieren und wollte mir daher die Erklärungen ausdrucken. Leider bekomme ich das nicht freigeschaltet. Ich bin aber angemeldet. Wie kann ich deine hilfreiche Beschreibung runterladen? Danke und liebe Grüße Sabine

  4. Das klingt sehr spannend. Habe mir soeben das Buch bestellt. Danke, dass du mich auf dieses Konzept aufmerksam gemacht hast. Deine weiteren Erfahrungen würden mich sehr interessieren und ich würde mich freuen, darüber lesen zu dürfen.

  5. Danke für deine tollen Beiträge zu diesem tollen Buch! Bin durch dich darauf gekommen und hab es gelesen – finde es ist das bisher beste Buch, das ich in meiner Lehrerzeit je gelesen habe. DANKE 🙂
    Eine Frage hätte ich, das ist mir trotz Lesen des Buches nicht ganz klar geworden: wie lange bleibt ein Kind z.B. auf der 2? Lässt du es den ganzen Schultag (außer es rutscht natürlich auf 3 und dann Auszeit und dann wieder auf 0)? Danke für deine Hilfe!

    1. Hallo Annabel,
      Bei mir waren die Kinder immer bis zum Lehrerwechsel auf ihren verschiedenen „Stufen“. Bei einem Lehrerwechsel sind alle wieder auf „Smiley“ zurückgesetzt worden. Ich hatte eine 2. Klasse und da fand ich es sehr umpraktikabel, sie den ganzen Tag nicht zurückzusetzen. Auch gab es bei mir ca. alle 2. Stunden einen Lehrerwechsel und da wäre es zu umständlich gewesen, bei der nächsten Lehrperson quasi eine „Übergabe“ machen zu müssen. So hat es gut funktioniert und die Fachlehrer hatten so für sich einen Überblick.
      Hoffe, dass das hilft?!

      Und ja, ich finde das System auch super und werde es definitiv auch in meiner nächsten Klasse nutzen. 🙂

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