Lesespurgeschichten im Englischunterricht – Eine kurze Arbeitsheftvorstellung

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Während des Unterrichts sowohl in der Grundschule als auch in der Sek I ist mir häufig aufgefallen, dass viele Kinder zwar lesen können, aber dass nicht selten auch viele Kinder danach nicht sagen können, WAS sie gelesen haben bzw. was der Inhalt des Gelesenen war. Das sinnentnehmende Lesen fällt ihnen schwer und ist anstrengend zu üben.  Dennoch ist es eine grundlegende Fähigkeit für die weitere Schullaufbahn und für ein selbständiges Leben, die geübt und gefördert werden muss.

Auch in der Fremdsprache spielt das sinnentnehmende Lesen eine nicht unwichtige Rolle und sollte daher ebenfalls trainiert werden. Dies ist z.B. in Form von Lesespurgeschichten möglich, bei denen sich die Kinder lesend auf Spurensuche begeben und ein in einer Geschichte dargestelltes Problem lösen.

Die Englischlehrerin und Autorin Karolina Marques Pereira hat jetzt im August das Arbeitsheft Lesespurgeschichten im Englischunterricht: Sinnentnehmendes Lesen differenziert, kooperativ und kindorientiert fördern von der Grundschule bis zur Sek I herausgebracht, welches genau diese Kompetenz kindgerecht fördern möchte und ich euch nun hier kurz vorstellen darf (aufgrund meiner Elternzeit konnte ich die Geschichten noch nicht im Unterricht einsetzen).

Das Arbeitsheft ist in drei Teile gegliedert:

  1. ein kurzer theoretischer Einstieg
  2. 5 Lesespurgeschichten zu 5 typischen Unterrichtsthemen des Englischunterrichts (colors, zoo animals, rooms and furniture, Halloween, Christmas)
  3. ein kurzer Praxisteil mit Kopiervorlagen & Lösungen

Nach dem theoretischen Einstieg, in dem sowohl auf die Lesekompetenz, die Rolle der Schrift und die thematische Schwerpunktsetzung der Geschichten eingegangen als auch der Ablauf einer Lesespurgeschichte erläutert wird, folgt der Hauptteil des Arbeitsheftes: 5 verschiedene Lesespurgeschichten.  Jede Geschichte ist in differenzierter Form vorhanden (Leseanfänger und Fortgeschrittene) und  enthält einen Lageplan (ähnlich wie ein Wimmelbild). Zu Beginn werden alle wichtigen Wörter noch einmal kurz aufgelistet. Außerdem sind Schlüsselwörter bei den Texten für die Leseanfänger fett gedruckt und in den Texten für die Fortgeschrittenen sind Grapheme, die sich zur deutschen Aussprache unterscheiden, farbig gekennzeichnet. Im Praxisteil folgen dann Kopiervorlagen, um zum einen die Durchführung einer Lesespurgeschichte zu strukturieren und zum anderen anschließend den Lernprozess zu reflektieren.

Für mich positive Aspekte des Arbeitsheftes:

  • Der Theorieteil zu Beginn des Heftes schafft einen guten, knappen Überblick über die Thematik.
  • Es werden mehrere Möglichkeiten zur organisatorischen Umsetzung genannt. Es ist auch in Freiarbeitssituationen einsetzbar.
  • Meines Erachtens sind die Themen der Geschichten gut gewählt. Sie passen zu den Lehrplänen und orientieren sich an den Interessen der Kinder (Weihnachten ohne Geschenke geht doch wirklich nicht oder 😉 ).
  • Als Lehrerin finde ich es praktisch (aber auch für die Schüler), dass die relevanten Vokabeln zu Beginn gelistet werden. So können Vokabeln gezielt wiederholt und geübt werden. Den Kindern erleichtert es zudem z.B. in der Freiarbeit die selbstständige Durchführung.
  • Die differenzierten Texte ermöglichen einen vielseitigen Einsatz (z.B. kann die gleiche Geschichte auch in JÜL-Klassen verwendet werden).
  • Der Lernprozess spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und kann gezielt mit einer Kopiervorlage reflektiert werden.
  • Die Aufmachung der Texte ist freundlich.
  • Rollenkarten für die kooperative Durchführung.

Folgende Dinge sind mir aufgefallen, die evtl. beachtet werden müssten bzw. die ich (da ich was Arbeitsblätter etc. angeht sehr perfektionistisch bin, was nicht immer eine vorteilhafte Sache ist 😉 ) anders machen würde:

  • Bei einigen Arbeitsblättern rutscht die Überschrift in den Rahmen.
  • Die Schriftart für das Lösungsblatt ist eine andere als bei den Text-Kopiervorlagen. Warum?
  • Die Nummernfont, die z.B. in den Auflistungen, Texten und bei den Seitennummern verwendet wird, entspricht nicht der „typischen“ Grundschulnummernfont (s. Ziffern 1 und 7).
  • Die Lösungen hätte ich gerne als einzelne Kopiervorlagen gehabt (im Heft sind 2 Lösungen auf einer Seite), um sie im Unterricht schneller einsetzen zu können (z.B. mit einem Dokumentenreader und einem interaktiven Whiteboard).

Insgesamt hat mir das Arbeitsheft gut gefallen und werde es mit Freude nach meiner Elternzeit im Unterricht einsetzen und in verschiedenen Jahrgangsstufen testen.

Und nun ein Schmankerl für alle Englischliebhaber

Die liebe Karolina lässt mich ihr Buch „Blue like my shoe – red like my head“, welches ich bereits in einem vorherigen Blogbeitrag vorgestellt habe, und dieses tolle Arbeitsheft verlosen. Wer also Lust hat, jeweils eine Ausgabe zu gewinnen, sollte die Tage gut auf meinen Instagram-Feed achten. 🙂 Dort werde ich die Details bekannt geben.

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